Seminar European Industrial Engineer (EIE)

Das Seminar gliedert sich grundsätzlich in sieben Themenbereiche mit 3 bis 5 Unterrichtstagen (30 Ausbildungstage zu je 10 Unterrichtseinheiten (UE)). Ein Teil wird als webbasierter Unterricht angeboten.

Jeder Themenbereich stellt ein zusammenhängendes Sachgebiet dar und kann so auch einzeln gebucht werden, soweit keine Absicht besteht, am Gesamtseminar teilnehmen zu wollen. Themenbereich 7 kann als Abschluss- und Prüfungsthemenbereich allerdings nur im Rahmen der Gesamtausbildung EIE besucht werden (vorheriger, erfolgreicher Besuch der Themenbereiche 1 bis 6).

Der Titel European Industrial Engineer (EIE) wird nur bei erfolgreichem Besuch des vollständigen Seminars (TB 1-7) verliehen. Ansonsten gibt es Teilnahmebescheinigungen.

Die Reihenfolge der Themenbereiche ist ebenfalls weitgehend wahlfrei. Themenbereich 7 mit der Prüfung muss allerdings zum Abschluss besucht werden. Dezidiert empfohlen wird die Reihenfolge von Themenbereich 1 über 2 bis 7, was auch der Reihenfolge der Terminplanung entspricht.

Zur Durchführung des Seminars sind mindestens 4 Anmeldungen erforderlich!

Übersicht der Themenbereiche



Der nächste Seminarzyklus beginnt am 30.01.2019 und endet am 21.12.2019
Die genauen Termine finden Sie unter dem Link Anmeldung.

Neues Seminar European Industrial Engineer (EIE) 2019!

Jahrgang 2019

Die European Federation of Productivity Services, Schweiz, bietet in Zusammenarbeit mit der Academy of European Industrial Engineers e.V. (AEIE), Deutschland, ein neues Seminar EIE in Deutschland an. Anmeldungen werden ab sofort bei AEIE e.V. angenommen.

Anmeldeschluss für die Seminare ist der 15.12.2018!

Unter dem Code „Seminar European Industrial Engineer“ bzw. "EIE" sind Hotelzimmer inkl. Frühstück als Abrufkontingent bis 15.11.2018 von den Teilnehmern direkt zu buchen. Danach verfällt das Abrufkontingent!

Kontaktdaten Hotel:
Wird noch bekannt gegeben. Raum Lindau/Bodensee

Nutzen für das Unternehmen und die Teilnehmer

Durch interdisziplinäre Wissensvermittlung bzw. bei ganzheitlicher Betrachtungsweise der Unternehmensstrukturen ergeben sich für den European Industrial Engineer und sein Unternehmen folgende Nutzenpotenziale: 

  • EIEs können komplexe Aufgabenstellungen bereichübergreifend erfassen, beschreiben, strukturieren und lösen,
  • durch interkulturelle und soziale Handlungskompetenz sowie technische Methodenkompetenz können sie länderübergreifende Projektteams führen, moderieren und die Arbeitsergebnisse präsentieren,
  • Bei Gesamtbesuch und bestandener Prüfung wird der Titel „European Industrial Engineer“ (EIE) verliehen,
  • das internationale Netzwerk des EFPS bietet ihnen Informations- und Kooperationsmöglichkeiten bei globalen Aktivitäten (Website www.efps.ac, englischsprachig!),
  • eigene Tagungen (z.B. die Internationale EIE-Fachtagung), Konferenzen und Arbeitskreise bieten langfristige Kontaktmöglichkeiten, um das Wissen relevant und  aktuell zu halten.

Die so ausgebildeten MitarbeiterInnen erlangen Kenntnis von neuen und bewährten Methoden und Trends zum Industrial Engineering. Sie sind darüber hinaus im Denken und Handeln flexibel und im Unternehmen bereichübergreifend entlang der gesamten Wertschöpfungskette einsetzbar.

Zielgruppen

Die Qualifikation zum European Industrial Engineer wendet sich an:

  • Fach- und Führungskräfte aus allen Unternehmensbereichen der Industrie und Dienstleistung,
  • MitarbeiterInnen, die in neue Arbeitsformen und -strukturen eingebunden sind oder sich darauf vorbereiten,
  • MitarbeiterInnen, die für internationale Aufgaben vorbereitet werden müssen,
  • Meister, Techniker, Ingenieure und Diplomkaufleute aus Stabsstellen und operativen Bereichen, die im nationalen und internationalen Wettbewerb erfolgreich agieren wollen und müssen.
Zulassungsvoraussetzungen
  • Technische bzw. betriebswirtschaftliche Ausbildung an einer Fachschule (z.B. Meisterschule) bzw. Technikerschule, Fachhoch- oder Hochschule,
  • oder Handwerks- bzw. Industriemeister,
  • oder MTM-Praktiker mit gültiger „blauer Karte“ (MTM-Praktiker),
  • oder REFA-Absolventen mit Nachweis von REFA-Grundausbildung bis SRT oder auch Absolventen des REFA SIE.

EIE-Ausbildung in europäischen Ländern

Die EIE-Ausbildung folgt Standards, die von allen EFPS-Mitgliedern aus Europa beschlossen und eingehalten werden. Die Mitgliedsorganisationen haben in ihrer Ausbildung einen „Pflichtteil“, der für alle Mitgliedsländer gleich ist (10 von 30 Ausbildungstagen) und ein frei wählbares Curriculum, das spezifische Anforderungen in den jeweiligen Mitgliedsländern erfüllt. Alle Curricula sind entsprechend dem Qualitätsstandard des EFPS zertifiziert.

Der European Industrial Engineer ist in der Lage, komplexe Aufgaben in allen Unternehmensbereichen zu analysieren, zu bewerten und zu gestalten. Übungen und Fallstudien - als Einzel- und Gruppenarbeiten - machen das erarbeitete Wissen in der Anwendung erfahrbar und schlagen die Brücke zur Anwendungspraxis.

Das EIE ist ein Produkt der European Federation of Productivity Services (EFPS) mit Sitz in der Schweiz. Produktmanager in den einzelnen Ländern und regelmäßige Meetings der Mitgliedsorganisationen der EFPS sichern bei der Ausbildung die paneuropäischen Qualitätsstandards und fördern zudem den Erfahrungsaustausch zum Nutzen der European Industrial Engineers.